Gewicht: 85,1 kg (BMI 28,8); Ruhepuls 57/min
Ein ganz furchtbarer Tag, anders kann man es einfach nicht sagen.
Der Morgen war noch wunderbar - erst das schöne Ergebnis von minus 900 Gramm auf der Waage, dann ein schöner Nüchternlauf. Mein freie Zeit ist vorbei, deswegen bin ich seit Sonntag Abend wieder bei mir zu Hause und musste mir dort erst eine Strecke suchen - 5 km sind es jetzt, also nur 500 Meter mehr als bisher, aber die Strecke hat viel mehr Profil als die alte. Das erklärt meine noch unterirdischeren Zeiten...aber sei's drum. Ich laufe ja noch nicht mal eine Woche wieder, und das nach einem Jahr Pause. Es wird schon mit der Zeit.
Soweit, so gut, doch nach Stretching und Dusche ging es nur noch bergab. Es war ein extrem stressiger Tag und ich hatte weder für mein geliebtes Quark-Eiweißpulver-Frühstück, noch für einen Kaffee Zeit. Also musste schnell etwas in den Magen - das war dann natürlich bereits mehr, als ich sonst zum Frühstück esse. Ein stundenlanger Termin, der mich total fertig gemacht hat, folgte - danach gerade mal eine halbe Stunde Mittagspause, in der ich auch wieder nicht die Zeit für mein liebgewonnenes, gesundes Essen fand. Also lauter Mist gegessen, mit dem Ergebnis, dass nur noch 400 kcal und wenige Kohlenhydrate für den Abend übrig waren.
Nachmittags kam ich dann nach Hause und war so geschafft, dass ich mit Schuhen und Kleidung auf's Bett gefallen bin und zwei Stunden wie tot geschlafen habe.
Dann kam der schlimmste Teil des Tages: Ich bin mit extremem Hunger aufgewacht, habe angefangen zu essen und mich kaum noch stoppen können. Und natürlich wieder lauter Mist. Ich könnte mich ohrfeigen! Als ich wieder einigermaßen zu mir kam und all die Dinge in meine App eingab, zeigte mir diese über 2800 konsumierte Kalorien an - das Doppelte meiner Vorgabe! Und natürlich auch eine entsprechend hohe Kohlenhydratmenge...
Hinzu kamen Nacken- und Kopfschmerzen, immer noch bestehende Müdigkeit/Erschöpfung und dann natürlich auch ein unangenehm voller Magen und ein extrem schlechtes Gewissen.
Um wenigstens ein bisschen entspannter zu werden und vielleicht die Kohlenhydratspeicher ein wenig zu entleeren, bin ich dann abends nochmal laufen gegangen. Die ersten 3 Kilometer waren höllisch - der Bauch viel zu voll, der Nacken schmerzhaft und das Kopfweh pochend. Aber auf den letzten beiden Kilometern verschwand das alles plötzlich - ich habe mich wieder locker und leicht gefühlt und war entspannt. Heraus kam letztlich ein extrem langsamer Lauf, der aber seinen Zweck erfüllt hat: Ich konnte ruhig und schmerzfrei schlafen gehen.
Beim Laufen hatte ich auch Gelegenheit, mir darüber Gedanken zu machen, wie es zu diesem desaströsen Tag kommen konnte. Ich denke, man kann es nicht an einer Ursache festmachen, sondern es kam einfach sehr vieles zusammen: Wieder zurück in der eigenen Wohnung, neue Laufstrecke, extrem anstrengende Termine gestern, etwas Schlafmangel, kaum Zeit für vernünftige Mahlzeiten, kein Kaffee (der mir sonst gut den Magen füllt)...und dann natürlich das reine Shaken tags zuvor. Ja, zuerst habe ich das komplett verantwortlich gemacht und mir gesagt, dass ich es nicht mehr machen sollte, wenn ich dann am nächsten Tag einen derartigen Heißhunger entwickle. Aber nein, mittlerweile glaube ich nicht, dass das alleine schuld war. Das ist mir früher auch nicht in dieser Form passiert. Alles zusammen war einfach zu viel. Deswegen werde ich nächste Woche am Regenerationstag wieder nur shaken - und für den darauffolgenden Tag bin ich diesmal bestens gerüstet. Ich werde genug Zeit für meine Mahlzeiten haben und mich wieder auf die "neue" Umgebung und Anforderungen eingestellt haben.
Wenigstens die Schrittzahl ging nochmal um 1000 nach oben - eine gute Tendenz. Und der abendliche Lauf hat mir gezeigt, wir sehr ich diesen Sport brauche und wie sehr er mir hilft. So kann ich doch noch ein positives Fazit dieses Tages ziehen.
Der Morgen war noch wunderbar - erst das schöne Ergebnis von minus 900 Gramm auf der Waage, dann ein schöner Nüchternlauf. Mein freie Zeit ist vorbei, deswegen bin ich seit Sonntag Abend wieder bei mir zu Hause und musste mir dort erst eine Strecke suchen - 5 km sind es jetzt, also nur 500 Meter mehr als bisher, aber die Strecke hat viel mehr Profil als die alte. Das erklärt meine noch unterirdischeren Zeiten...aber sei's drum. Ich laufe ja noch nicht mal eine Woche wieder, und das nach einem Jahr Pause. Es wird schon mit der Zeit.
Soweit, so gut, doch nach Stretching und Dusche ging es nur noch bergab. Es war ein extrem stressiger Tag und ich hatte weder für mein geliebtes Quark-Eiweißpulver-Frühstück, noch für einen Kaffee Zeit. Also musste schnell etwas in den Magen - das war dann natürlich bereits mehr, als ich sonst zum Frühstück esse. Ein stundenlanger Termin, der mich total fertig gemacht hat, folgte - danach gerade mal eine halbe Stunde Mittagspause, in der ich auch wieder nicht die Zeit für mein liebgewonnenes, gesundes Essen fand. Also lauter Mist gegessen, mit dem Ergebnis, dass nur noch 400 kcal und wenige Kohlenhydrate für den Abend übrig waren.
Nachmittags kam ich dann nach Hause und war so geschafft, dass ich mit Schuhen und Kleidung auf's Bett gefallen bin und zwei Stunden wie tot geschlafen habe.
Dann kam der schlimmste Teil des Tages: Ich bin mit extremem Hunger aufgewacht, habe angefangen zu essen und mich kaum noch stoppen können. Und natürlich wieder lauter Mist. Ich könnte mich ohrfeigen! Als ich wieder einigermaßen zu mir kam und all die Dinge in meine App eingab, zeigte mir diese über 2800 konsumierte Kalorien an - das Doppelte meiner Vorgabe! Und natürlich auch eine entsprechend hohe Kohlenhydratmenge...
Hinzu kamen Nacken- und Kopfschmerzen, immer noch bestehende Müdigkeit/Erschöpfung und dann natürlich auch ein unangenehm voller Magen und ein extrem schlechtes Gewissen.
Um wenigstens ein bisschen entspannter zu werden und vielleicht die Kohlenhydratspeicher ein wenig zu entleeren, bin ich dann abends nochmal laufen gegangen. Die ersten 3 Kilometer waren höllisch - der Bauch viel zu voll, der Nacken schmerzhaft und das Kopfweh pochend. Aber auf den letzten beiden Kilometern verschwand das alles plötzlich - ich habe mich wieder locker und leicht gefühlt und war entspannt. Heraus kam letztlich ein extrem langsamer Lauf, der aber seinen Zweck erfüllt hat: Ich konnte ruhig und schmerzfrei schlafen gehen.
Beim Laufen hatte ich auch Gelegenheit, mir darüber Gedanken zu machen, wie es zu diesem desaströsen Tag kommen konnte. Ich denke, man kann es nicht an einer Ursache festmachen, sondern es kam einfach sehr vieles zusammen: Wieder zurück in der eigenen Wohnung, neue Laufstrecke, extrem anstrengende Termine gestern, etwas Schlafmangel, kaum Zeit für vernünftige Mahlzeiten, kein Kaffee (der mir sonst gut den Magen füllt)...und dann natürlich das reine Shaken tags zuvor. Ja, zuerst habe ich das komplett verantwortlich gemacht und mir gesagt, dass ich es nicht mehr machen sollte, wenn ich dann am nächsten Tag einen derartigen Heißhunger entwickle. Aber nein, mittlerweile glaube ich nicht, dass das alleine schuld war. Das ist mir früher auch nicht in dieser Form passiert. Alles zusammen war einfach zu viel. Deswegen werde ich nächste Woche am Regenerationstag wieder nur shaken - und für den darauffolgenden Tag bin ich diesmal bestens gerüstet. Ich werde genug Zeit für meine Mahlzeiten haben und mich wieder auf die "neue" Umgebung und Anforderungen eingestellt haben.
Wenigstens die Schrittzahl ging nochmal um 1000 nach oben - eine gute Tendenz. Und der abendliche Lauf hat mir gezeigt, wir sehr ich diesen Sport brauche und wie sehr er mir hilft. So kann ich doch noch ein positives Fazit dieses Tages ziehen.
Tagesbilanz:
Laufen:
- Nüchternlauf 5 km in 43:43 min (Puls 155/min)
- Abendlauf 5 km in 44:54 min (Puls 154/min)
- Nüchternlauf 5 km in 43:43 min (Puls 155/min)
- Abendlauf 5 km in 44:54 min (Puls 154/min)
Zusatzsport: 5 min Bauchmuskelapp
Alltag: 8079 Schritte
Kalorien: 2868 kcal
Kohlenhydrate: 186 g
Protein: 175 g
Fett: 156 g
Hallo Jait,
AntwortenLöschenschön, das Du Dich doch noch gefangen hast. Zweimal täglich laufen ist super. Was ich aber nicht verstehe, warum hast Du "lauter Mist" den Du essen kannst zu Hause? Kauf doch solche sachen erst gar nicht, das macht es sooo viel einfacher.
Halt durch, ich möchte Erfolgsgeschichten lesen.
Läufst Du eigentlich Köln oder München?
Ich drück die Daumen.
Sabine
Hallo Sabine,
AntwortenLöschenwie schön, dass du auch hier noch mitliest! Du hast natürlich vollkommen recht, ich sollte keinen Süßkram und Co zu Hause haben...das Zeug habe ich schon lange (sowas hätte es früher nicht gegeben, da habe ich was gekauft und es dann auch sofort vernichtet), weil ich mir hin und wieder ein Stückchen Schokolade oder mal ein Knäckebrot als Beilage zum Mittagessen gönne. Das finde ich auch vollkommen in Ordnung, so lange alles im Rahmen bleibt. Das Problem ist nur, dass das Zeug dann eben da ist und im Falle des Falles auch in größeren Mengen gegessen werden kann...aber ich denke, dass ich das in den Griff kriege. :-)
Ich laufe weder Köln noch München. ;-)
Ganz genau habe ich mich noch nicht festgelegt, aber ich liebäugle mit einem kleineren und unbekannteren Lauf, den ich im Netz entdeckt habe: der sog. Bottwartal-Marathon. Die Strecke soll ziemlich flach sein und für den ersten Marathon hätte ich es gerne etwas kleiner und ruhiger, deswegen muss es nicht unbedingt ein Stadtmarathon sein.